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+++ PRESSEINFORMATION +++
Neuer Coltan-Boom bedroht Gorillas im Kongo
Blutige Geschäfte mit Rohstoffen – die dunkle Seite der glitzernden High-Tech-Welt
München, 22. Dezember 2009. Für die Gorillas im Kongo wird es eng: Das seltene Roherz Coltan wird wieder verstärkt in den letzten Rückzugsgebieten der Gorillas im Kongo abgebaut. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife befürchtet verheerende Folgen für die Gorillas: Die Minenarbeiten zerstören den Lebensraum der Tiere, und für die Fleischversorgung der Arbeiter werden die Menschenaffen im großen Stil gewildert. Das seltene Mineralerz Coltan steckt in Handys, Spielkonsolen und in Laptops. Pro Wildlife fordert, dass Elektronikproduzenten kein Coltan aus dem Kongo mehr verarbeiten, bis zuverlässige Umweltstandards Raubbau und Wilderei ebenso ausschließen wie eine Mitfinanzierung des Bürgerkriegs.
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+++ NEWS-TICKER +++
“Es bleibt noch so viel zu tun!”
Interview mit Senta Berger zum Abschluss des “Jahr des Gorillas”
Die Vereinten Nationen haben 2009 zum Jahr des Gorillas erklärt. Die Schauspielerin Senta Berger ist Gorilla-Botschafterin für die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Zum Abschluss dieses besonderen Jahres zieht sie in einem ausführlichen Interview Bilanz – zu den politischen Notwendigkeiten, aber auch zur eigenen Verantwortung jedes Einzelnen als Verbraucher und zu wichtigen Projekten in Zentralafrika. “Was mir besonders am Herzen liegt: Den Kindern nahezubringen, dass es wichtig ist, die Natur zu schützen.”
... das ganze Interview lesen ... was auch Sie für Gorillas tun können
+++ NEWS-TICKER +++
Gorillaschutz als Thema bei Stern TV
Impressionen aus dem Affenwaisenhaus in Kamerun
München, 4. Dezember 2009. Am 2. Dezember war Pro Wildlife zu Gast bei Günter Jauch, um über sein Affenschutzprojekt in Kamerun zu berichten. Aufhänger des Beitrags war das aktuelle “Jahr des Gorillas”. Die von Pro Wildlife seit 1999 unterstützte Auffangstation für verwaiste Affen, das Limbe Wildlife Centre im Südwesten Kameruns, stand im Mittelpunkt des Beitrags: Welche Vorgeschichte haben die Tiere dort? Wie sehr bedrohen Wilderei und Zerstörung des Regenwalds die Überlebenschancen der Gorillas? Wie kann man helfen?
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+++ PRESSEINFORMATION +++
Wilde Weihnachten!
Geschenkpatenschaften retten Affen in Not
München, im November 2009. Wer Tierfreunden zu Weihnachten eine besondere Freude machen und gleichzeitig Affen in Not helfen möchte, für den ist eine Patenschaft von Pro Wildlife der ideale Geschenktipp. Die Organisation fördert mit den Patenschaften Auffangstationen für Affen in Afrika, Südamerika und Asien und unterstützt langfristige Schutzprogramme. Die Beschenkten bekommen eine persönliche Urkunde, die sie als Retter von Wildtieren ausweist. Vier mal jährlich erhalten die Paten Informationen über die Schutzprojekte. Eine Affenpatenschaft kostet 60 Euro im Jahr. Wer bis zum 18. Dezember 2009 eine Geschenkpatenschaft beantragt, kann seinen Lieben noch eine persönliche Patenschaftsurkunde unter den Weihnachtsbaum legen.
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+++ NEWS-TICKER +++
Gorilla-freundliche Honigernte in Kamerun
Imker-Kurse sollen Schutzgebiet für Cross-River-Gorillas schonen
München, 4. November 2009. In Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society Cameroon hat Pro Wildlife Bewohner von sieben Gemeinden im Südwesten Kameruns zu Imkern ausgebildet – als Rettungsmaßnahme für die seltenen Cross-River-Gorillas. Von dieser Unterart gibt es nur noch weniger als 300 Tiere. Das 2008 eigens eingerichete Kagwene-Schutzgebiet im Südwesten Kameruns war bislang kein sicheres Rückzugsgebiet: Denn Bewohner der umliegenden Dörfer fällten Urwaldriesen auch weiterhin ausgerechnet im Gorillawald, um an den begehrten Wildbienenhonig zu gelangen. Dank unseres Pilotprojektes können künftig 21 frisch ausgebildete Imker Honig in selbstgebauten Bienenstöcken in ihren Dörfern ernten, ohne dafür das Schutzgebiet zu schädigen. In den nächsten Monaten sollen Kontrollbesuche im Gorillawald sicherstellen, dass keine zerstörerische Honiggewinnung mehr stattfindet. Bewährt sich dieses Pilotprojekt, soll es auf andere Waldschutzprojekte übertragen werden.
... frühere Pressemeldung hierzu
+++ NEWS-TICKER +++
Handy-Sammelaktion läuft erfolgreich weiter
Auch Bundesumweltministerium beteiligt sich an Aktion
München, 2. September 2009. Menschen in ganz Deutschland beteiligen sich engagiert an der Pro Wildlife-Recyclingaktion für alte Mobiltelefone. So stellte das Bundesumweltministerium Sammelstellen auf, wo Mitarbeiter ihre ausgedienten Handys einwerfen konnten. Fast 200 Handys kamen alleine bei dieser Aktion zusammen. Ebenfalls beeindruckend: Die Klasse 7Rc der Sophia-La-Roche-Realschule in Bönningheim sammelt über 230 Handys. “Egal, ob jemand ein, 10 oder 100 Handys einschickt - wir freuen uns über das Engagement der Leute, die diese tolle Aktion so aktiv unterstützen”, so Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. Die Einnahmen aus dem Recycling alter Handys werden ausschließlich für das Affenschutzprojekt von Pro Wildlife verwendet.
... so einfach kann jeder mitmachen
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Zucht-Chaos in Zoos: Artenschützer fordern Gentests für Gorillas
Gorilla-Zuchtprogramm ist kein Beitrag zum Artenschutz
München, 27. Juli 2009. Ein Großteil der derzeit in Zoos weltweit lebenden 850 Gorillas steht im Verdacht, Mischlinge aus zwei verschiedenen Unterarten zu sein. Dies ergaben Analysen der Stammbäume von Zoo-Gorillas weltweit durch die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Laut dem Weltzooverband WAZA wollen die Zoos eine „lebensfähige Reserve-Population“ der bedrohten Gorillas aufbauen. „Das Gorilla-Zuchtprogramm war immer ein Renommee-Projekt der Zoos, und nun das Desaster: Offenbar wurden über 30 Jahre hinweg Westliche Flachlandgorillas und Cross-River-Gorillas wild durcheinander gezüchtet“, kritisiert die Pro Wildlife-Sprecherin Dr. Sandra Altherr.
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+++ PRESSEINFORMATION +++
Rettung der Gorillas als weltweite Aufgabe
Pro Wildlife begrüßt “Frankfurter Erklärung” zum Schutz der großen Menschenaffen
München, 12. Juni 2009: Ein Katalog aus über 60 Empfehlungen ist das Ergebnis des Gorilla-Symposiums in Frankfurt. Zwei Tage lang diskutierten 160 Experten und Regierungsvertreter, welche Schritte geeignet sind, um die bedrohten Gorillas zu retten. Die Maßnahmen – zusammengefasst in der „Frankfurter Erklärung“ – sollen Wilderei und Tierschmuggel, den Raubbau an den Regenwäldern und den Krieg um Bodenschätze bekämpfen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife sieht die Ergebnisse mit gemischten Gefühlen: „Diese Empfehlungen sind wichtig, aber sie gehen nicht weit genug“, so die Sprecherin Dr. Sandra Altherr. „Wenn die Gorillas eine Zukunft haben sollen, müssen endlich auch die Abnehmer von Tropenhölzern und Bodenschätzen ihrer Verantwortung gerecht werden.“
... weiterlesen ... Frankfurter Erklärung (pdf)
+++ PRESSEINFORMATION +++
Gorillaschutz: Industrieländer sind gefordert
Fachtagung in Frankfurt: Gorilla-Experten suchen Rettungsmöglichkeiten für die bedrohten Menschenaffen
Frankfurt / München, 9. Juni 2009: Am 9. und 10. Juni treffen sich im Frankfurter Zoo Regierungsvertreter, Artenschützer und Forscher zu einem internationalen Symposium. Das Ziel: den Schutz der bedrohten Menschenaffen und ihres Lebensraums zu verbessern. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an die europäischen Industriestaaten, sich stärker für den Gorillaschutz einzusetzen: „Die EU-Staaten müssen den Herkunftsländern mehr Geld und Knowhow zur Verfügung stellen und endlich den Handel mit illegalen Hölzern stoppen“, so Dr. Sandra Altherr, „ Sonst wird es für die letzten Gorillas eng.“ Anlass des Expertentreffens in Frankfurt ist das “Jahr des Gorillas” der Vereinten Nationen. Einen Maßnahmenkatalog wollen die Experten in der „Frankfurter Erklärung“ zusammenfassen.
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+++ News-Ticker +++
Verhaltenstipps für Gorilla-Trekking-Touren
Checkliste zum Wohl von Mensch und Tier
München, 27. Mai 2009: Immer wieder werden wir gefragt, ob Beobachtungsreisen zu wilden Gorillas überhaupt zu verantworten wären. Unsere Antwort lautet: Ja, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Werden Gorilla-Besuche verantwortungsvoll durchgeführt, sind solche Touren wichtige Einnahmequellen für die Nationalparks und tragen somit auch zum Gorillaschutz bei. Doch es gilt einiges zu beachten: Die Besucher selbst müssen sich an Regeln halten - und sie müssen darauf achten, ob sich auch ihre Mitreisenden und die Guides verantwortungsbewusst benehmen. Unsere Checkliste für Gorilla-Trekking-Touren basiert auf Verhaltensregeln des International Gorilla Conservation Programme und der Berggorilla & Regenwald Direkthilfe.
... Checkliste als pdf-Download
+++ News-Ticker +++
Gorilla-Symposium in Frankfurt
Experten beraten zwei Tage über Schutzmaßnahmen
München / Frankfurt, 19. Mai 2009: Am 9. und 10. Juni treffen sich im Frankfurter Zoo Artenschützer, Forscher und Regierungsvertreter, um über Bedrohungsfaktoren für Gorillas und Gegenmaßnahmen zu diskutieren. Schwerpunkte dabei stellen die Themen Bergbau (Stichwort Coltan), Abholzung der Regenwälder, Jagd (“bushmeat”), Krankheiten (Stichwort Ebola) und Bürgerkriege dar. Anlass des Expertentreffens ist das aktuelle “Jahr des Gorillas” der Vereinten Nationen. Pro Wildlife nimmt an dem Symposium teil und sieht v.a. Handlungsbedarf beim Kampf gegen die Abholzung der Wälder und die Wilderei.
... Infos zum Symposium
+++ PRESSEINFORMATION +++
Kamerun: Bienen sollen Gorillas retten
Neues Projekt zum Schutz der Cross-River-Gorillas
Limbe / München, 27. März 2009: Weniger als 300 Cross-River-Gorillas gibt es noch, und sie kommen nur im Grenzgebiet zwischen Kamerun und Nigeria vor. Damit ist diese Unterart noch bedrohter und seltener als die Berggorillas. Erst 2008 wurde das Kagwene-Schutzgebiet in Kamerun eingerichtet, um die Cross-River-Gorillas zu retten. Doch Bewohner der umliegenden Dörfer fällen ausgerechnet im Schutzwald Bäume, um an den Honig von Wildbienen zu gelangen. Diese zerstörerische Praxis will Pro Wildlife in Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society beenden: Die Dorfbewohner sollen Bienenstöcke erhalten und im Gegenzug das Schutzgebiet schonen.
... weitere Infos zum Kagwene-Projekt
+++ News-Ticker +++
Kongo: Affendealern geht es an den Kragen
Erste Verurteilung eines Tierschmugglers
Brazzaville / München, 19. März 2009: In der Republik Kongo wurde heute erstmals ein Menschenaffenhändler zu einer Geld- und einjährigen Haftstrafe verurteilt. Damit setzen die Behörden in der Republik Kongo ein warnendes Signal an kriminelle Tierhändler, die bisher nicht viel zu befürchten hatten. Doch seit September 2008 sind in der Republik Kongo verdeckte Ermittler des Projektes RALF aktiv, das auch von Pro Wildlife unterstützt wird. Den Recherchen von RALF ist es zu verdanken, dass seitdem bereits neun Verhaftungen und nun die erste Verurteilung erfolgten.
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Mit alten Handys Gorillas schützen !
Pro Wildlife startet im Jahr des Gorillas Recycling-Aktion für Mobiltelefone
München, 16. Februar 2009: Im Jahr des Gorillas startet die Artenschutz- organisation Pro Wildlife ein Handy- Recyclingprogramm, das dem Schutz von Gorillas gleich doppelt zugute kommt: Zum einen setzt Pro Wildlife den Erlös für den Schutz von Gorillas ein. Zum anderen werden noch funktionsfähige Handys wiederverwendet, wodurch weniger Coltan abgebaut werden muss. Dieses seltene Roherz steckt in jedem Mobiltelefon. Gorillas leiden besonders unter dem Abbau von Coltan, denn es kommt auch in den letzten Rückzugsgebieten der vom Aussterben bedrohten Flachlandgorillas vor. Für jedes Althandy erhält Pro Wildlife je nach Qualität 50 Cent bis 200 € für den Gorillaschutz.
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+++ News-Ticker +++
Gorillakind im Kongo gerettet
Neues Anti-Wilderer-Programm bewährt sich
München, 22. Januar 2009: Seit Herbst 2008 unterstützt Pro Wildlife Anti-Wilderer-Einheiten in der Republik Kongo. Seither gab es bereits zahlreiche Verhaftungen und Beschlagnahmen (darunter Elfenbein, eine Gorillahand sowie Produkte aus anderen streng geschützten Tieren) - und nun auch einen großen Erfolg gegen den Lebendhandel mit Menschenaffen: Vor kurzem konnten die Artenschützer einen kleinen Gorilla-Jungen (s. Foto) bei zwei Männern beschlagnahmen und in der Auffangstation Lesio-Louna unterbringen. Dort ist er in Sicherheit, bis er in einigen Jahren mit Artgenossen wieder ausgewildert werden kann. Seit einigen Jahren bereits finanziert Pro Wildlife solche Anti-Wilderer-Einsätze in Zentralafrika und will dies 2009 weiter ausbauen. Nur so kann eine strengere Umsetzung der Naturschutzgesetze erreicht werden.
+++ News-Ticker +++
“Ihr Geld schützt!”
Agentur ARS entwickelt Anzeige für Gorillaschutz
München, 12. Januar 2009: Die Berliner Werbeagentur Aimaq Rapp Stolle hat für Pro Wildlife zum “Jahr des Gorillas” eine ungewöhnliche Anzeige entworfen, die für den Schutz der großen Menschenaffen wirbt. Das Motiv zeigt einen imposanten und friedlichen Gorilla, dessen einziger Schutz aus einem Panzer aus Euro-Münzen besteht. Die Anzeige ist eines von drei Motiven der Reihe “Ihr Geld schützt” und soll nun kostenlos in Zeitschriften, Magazinen und U-Bahnhöfen als Füllanzeige veröffentlicht werden.
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Begehrter Bodenschatz: Coltanaus dem Kahuzi-Biega-Nationalpark
Senta Berger ist Gorilla-Botschafterin für Pro Wildlife
“Jahr des Gorillas”: Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife zu Gast bei Stern TV
Affenpatenschaften:ein sinnvolles und originelles Weihnachtsgeschenk
Die Kursteilnehmer lernen, wie man einen selbstgebauten Bienenstock aufstellt
Alt-Handys helfen, Gorillas zu retten
Wildfang aus Kamerun: Cross-River- oder Westlicher Flachlandgorilla?
Nur wenn der Erklärung auch Taten folgen, haben die Gorillas eine Überlebenschance.
Fachleute aus aller Welt sorgen sich um die Zukunft der Gorillas
Wer beobachtet hier eigentlich wen?
westliche Flachlandgorillas: vom Aussterben bedroht

Bienen schützen Gorillas: Nachhaltiges Imkern statt Bäume fällen

beschlagnahmtes Gorillababy
 Alt-Handys bringen Geld und verringern Erzabbau im Gorillagebiet
geretteter Gorilla im Kongo
Neues Anzeigenmotiv: Hilfe für Gorillas
Fotos: ARS; G. Ohlenbostel; E. von Welser-Ude Pro Wildlife; Limbe Wildlife Centre, Luc Mathot; LWC; I. Redmond; Stern TV; WCS Takamanda-Mone Landscape Project
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